Nachrichten: NRW stärkt kommunale Klimaanpassung gegen Hitze und Starkregen
30. Apr 2026

Nordrhein-Westfalen baut die Unterstützung für Kommunen im Umgang mit Klimarisiken weiter aus. Die neue Klimaanalyse NRW 2026 liefert eine deutlich verbesserte Datengrundlage, um lokale Belastungen durch Hitze, Starkregen und weitere Klimafolgen gezielter zu erkennen und Vorsorgemaßnahmen vor Ort zu planen.
Nordrhein-Westfalen stärkt die kommunale Klimaanpassung und stellt den Städten und Gemeinden neue Datengrundlagen sowie zusätzliche Unterstützung zur Verfügung. Ziel ist es, Klimarisiken wie Hitze, Starkregen und Überflutungen vor Ort systematisch zu erfassen und bei Planungen sowie Investitionen stärker zu berücksichtigen.
Eine zentrale Grundlage bildet die neue Klimaanalyse NRW 2026 des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen. Im Vergleich zur ersten landesweiten Klimaanalyse aus dem Jahr 2018 wurde die Untersuchung deutlich weiterentwickelt. Die Modellierungen erfolgen nun in einer räumlichen Auflösung von 25 x 25 Metern. Dadurch können kleinräumige Unterschiede innerhalb von Städten und Gemeinden wesentlich genauer sichtbar gemacht werden. Für die kommunale Praxis ist dies besonders relevant, da Belastungen, Handlungsbedarfe und mögliche Anpassungsmaßnahmen lokaler bewertet und begründet werden können.
Auch Starkregen und Überflutungsrisiken spielen bei der Klimaanpassung eine wichtige Rolle. Vorsorge beginnt dabei nicht erst im Ereignisfall, sondern bereits bei der Planung von Siedlungsräumen, Infrastrukturen und privaten Gebäuden. Maßnahmen wie Entsiegelung, Regenwasserrückhalt, Versickerung, Dach- und Fassadenbegrünung oder die Sicherung gefährdeter Bereiche können dazu beitragen, Schäden durch Starkregen und Hochwasser zu reduzieren.
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